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Schnupfenprophylaxe:  die Nase mag es lieber feucht
Eine besondere Schutzschicht zur Abwehr von Krankheitserregern überzieht unsere Atemwege – das sogenannte Flimmerepithel. Es verdankt seinen Namen unzähligen feinen Härchen, die sich wellenartig bewegen. Sie sind für das richtige "Raumklima" zuständig, denn die Schleimhaut mag es lieber feucht.
Die Nasenschleimhaut hat im Allgemeinen den ersten Erregerkontakt.  Auf dem Schleim ihrer Oberfläche bleiben eingeatmete Schadstoffe oder Erreger zuerst hängen. Sie werden von den Flimmerhärchen pausenlos nach hinten zum Rachen transportiert. Dort werden sie mit dem Schleim geschluckt und landen in der Magensäure, die sie vernichtet. Ist die Schleimhaut jedoch angegriffen, funktioniert dieser Reinigungsprozess nicht mehr. Der Sekrettransport stoppt. Erreger haben jetzt gute Chancen sich festzusetzen - es kommt zu Erkältungen. Und die beginnen häufig mit einem Schnupfen.

Plötzlich tropft es
Meist fängt es ganz harmlos mit einem klaren Tropfen an, der plötzlich an der Nasenspitze hängt. Aber schon schnell sorgt ein nerviger Fließschupfen dafür, dass  man ständig zum Taschentuch greifen muss. Niesreiz kommt dazu. Dann wird das Sekret zunehmend dickflüssiger und gelblicher. Die Nasenschleimhaut schwillt an, die Nase verstopft, der Schnupfen ist da. Damit er möglichst schnell verschwindet, hier ein paar Tipps.

Was tun bei Schnupfen?

Für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen und mit Meerwasser-Nasensprays ohne Zusatzstoffe, die Nasenschleimhaut regelmäßig befeuchten.
Viel trinken – damit die Schleimhäute fleißig Schleim produzieren, der die Erreger abtransportiert.
Schon beim ersten Naseputzen weiche Taschentücher benutzen, die beispielsweise mit Aloe oder Kamille ausgerüstet sind. Das schont die Haut. Sind die Nasenlöcher trotzdem wund, tragen Sie am besten etwas Wund- und Heilsalbe auf.
Verstopfte Nasen werden mit abschwellenden Sprays wieder „durchlässig“. Da die Sprays bei längerer Anwendung die Schleimhaut austrocknen, sollten sie nur kurze Zeit angewendet werden.
Kamillendampf inhalieren –  das befeuchtet die Schleimhäute ebenfalls, lässt sie abschwellen und sorgt für einen Abfluss des Nasensekrets.
Nase richtig putzen: Experten raten dazu, immer nur ein Nasenloch frei zu schnauben und das andere dabei zuzuhalten. Damit soll verhindert werden, dass das Sekret in die Nebenhöhlen gelangt und dort zu Entzündungen führt.

 
 
 
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